Neue Partnerschaft mit ÖVIA: Impulse für moderne Instandhaltung und Automatisierung

Wir freuen uns, unsere neue Partnerschaft mit der Österreichischen Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft (ÖVIA) bekanntzugeben. Als neutrale Wissensplattform mit fast 40 Jahren Erfahrung gilt die ÖVIA als zentrale Stimme der Instandhaltung in Österreich und verbindet Forschung, Industrie und Praxis.

Durch die Kooperation bündeln wir unsere Expertisen an der Schnittstelle von Automatisierung und moderner Instandhaltung. Gemeinsam möchten wir Zukunftsthemen stärker sichtbar machen, Know-how teilen und den fachlichen Austausch zwischen Industrie und Forschung weiter vertiefen.

Im Interview erfahren Sie, wie die ÖVIA arbeitet, welche Projekte hervorstechen und welche Entwicklungen sie in der Automatisierungstechnik erwartet.

Womit beschäftigt sich Ihre Institution im Allgemeinen?

„Die Österreichische Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft (ÖVIA) versteht sich als neutrale, unabhängige Wissensplattform und Netzwerk. Sie setzt Initiativen zur permanenten Weiterentwicklung von Theorie und Praxis der Instandhaltung und Anlagenwirtschaft, thematisiert fachspezifische Probleme und Entwicklungen über die Branchengrenzen hinaus und bietet Lösungen an.“

Was zeichnet die ÖVIA aus?

„Die ÖVIA kann auf knapp vier Jahrzehnte Erfahrung im Bereich des Instandhaltungsmanagements zurückgreifen und zeichnet sich durch ihre unabhängige, branchenübergreifende Arbeitsweise sowie ihre starke Vernetzung von Forschung und Praxis aus. Sie fungiert als Plattform für Wissens- und Erfahrungsaustausch, initiiert Forschungsprojekte und entwickelt praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Besonders hervorzuheben ist ihr Fokus auf die kontinuierliche Weiterentwicklung des Fachgebiets sowie die Förderung von Weiterbildung, Innovation und Best Practices in der Instandhaltung.“

Welche Ihrer Projekte stechen besonders hervor?

„Das Highlight in unserem Kalenderjahr ist das jährlich stattfindende internationale Forum für industrielle Instandhaltung, welches dieses Jahr sein 40. Jubiläum feiert. Auch die Vergabe des Preises für die exzellenteste Instandhaltungsorganisation Österreichs, des Maintenance Award Austria (MA²) und des Innovation Award (MAI), sind fester Bestandteil unseres Repertoires.

Darüber hinaus sind unsere vielseitigen Fortbildungsangebote wie Total Productive Maintenance (TPM), Lean Smart Maintenance (LSM) und der Instandhaltungsmanager (IHM) hervorzuheben.

Weitere Initiativen umfassen Erfahrungsaustausch-Runden bei Best-Practice-Unternehmen, industrielle Forschungs- und Coachingprojekte, Webinare sowie der internationale Austausch mit Fachverbänden und die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen.“

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

„Die Zukunft der Automatisierungstechnik ist geprägt von steigendem Innovationsdruck, wachsender Komplexität und hohen Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit.

Blickt man etwas weiter in die Zukunft, so sehen wir eine Entwicklung über die klassische Digitalisierung hinaus: Im Mittelpunkt steht eine symbiotische Weiterentwicklung von Mensch, Organisation und Anlagen. Gleichzeitig wird die Instandhaltung zum zentralen Treiber für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, während der Mensch durch intelligente Assistenzsysteme stärker unterstützt wird.“

Arbeiten Sie mit Unternehmen im Bereich Automatisierungstechnik zusammen? Wenn ja, mit welchen?

„Für fast alle unserer industriellen Mitgliedsunternehmen spielt die Automatisierung eine zentrale Rolle. Darüber hinaus sind einige ÖVIA-Mitglieder auch direkt im Bereich von IT- und Automatisierungslösungen tätig.

Unsere Partnerschaft mit der Montanuniversität Leoben (MUL) ermöglicht uns zudem den Zugang zu einer breiten Wissensbasis sowie zu innovativen Entwicklungen im Bereich der Automatisierungstechnik. Besonders hervorzuheben ist hierbei u.a. eine gemeinsame Forschungsprojektierung mit dem Lehrstuhl für Automation und Messtechnik an der MUL.“

Was erwarten Sie von der Partnerschaft mit der Plattform Automatisierungstechnik?

„Wir erwarten uns von der Partnerschaft einen hochwertigen fachlichen Austausch, neue Impulse an der Schnittstelle von Automatisierung und Instandhaltung sowie eine stärkere Sichtbarkeit relevanter Zukunftsthemen. Besonders wichtig ist uns, gemeinsam Bewusstsein für die strategische Bedeutung moderner Instandhaltung zu schaffen, Best Practices zu teilen und den Dialog zwischen Industrie, Forschung und Technologie weiter zu stärken.“

Fact Box

  • Gründungsjahr: 1989
  • Anzahl Mitarbeiter:innen: 5 Mitarbeiter:innen und 4 Personen im Verbandspräsidium
  • Anzahl Mitglieder: 89
  • Standort: Leoben, Steiermark

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