Internationales Forum Mechatronik 2026: Robotics & Resilience in Memmingen

Mit dem Internationalen Forum Mechatronik 2026 im GreenTech Hub bei Memmingen wurde einmal mehr deutlich, welche Bedeutung der branchenübergreifende Austausch für die Zukunft von Mechatronik, Robotik, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz hat. Bereits zum 18. Mal kamen Fach- und Führungskräfte, Forschende sowie Innovationsverantwortliche aus dem gesamten DACH-Raum zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen.

Unter dem Leitthema „Robotics & Resilience – Verbindungen schaffen. Lösungen gestalten.“ standen zwei Tage lang zentrale Zukunftsfragen der Industrie im Mittelpunkt. Fachvorträge, Best Practices und Diskussionen zeigten auf, wie Unternehmen technologische Veränderungen erfolgreich nutzen und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

Ein zentrales Thema des Forums war die Rolle von Künstlicher Intelligenz als Innovationsmotor. Gleichzeitig wurde immer wieder betont, dass der Mensch im Zentrum technologischer Entwicklungen stehen muss. Der Grundsatz „Human First“ zog sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Vorträge und Gespräche und unterstrich die Bedeutung einer verantwortungsvollen und praxisorientierten Digitalisierung. Bereits am Vorabend des Forums sorgte zudem das Kamingespräch mit Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck für spannende Impulse. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Fähigkeiten das menschliche Gehirn besitzt, die Künstliche Intelligenz heute noch nicht nachbilden kann.

Die begleitende Ausstellung sowie die Factory Tours bei führenden Industrieunternehmen der Region boten darüber hinaus wertvolle Einblicke in moderne Fertigungsumgebungen und zeigten eindrucksvoll, wie Mechatronik, Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit heute zusammenspielen.

Besonders erfreulich war aus Sicht von AT STYRIA die starke Präsenz des eigenen Netzwerks auf der Bühne. Gleich drei Vortragende aus dem Clusterumfeld gestalteten das Fachprogramm aktiv mit:

  • Jürgen Menhart widmete sich in seiner Keynote der Frage, warum gerade im aktuellen KI-Hype ein klarer Fokus entscheidend für den Unternehmenserfolg ist.
  • Martin Hofer (evon GmbH) präsentierte anhand eines Praxisbeispiels bei OTTO-Chemie eine moderne 360°-Automatisierungsplattform.
  • Thomas Benninger (Autolab – Next Automation GmbH) zeigte auf, wie erklärbare Künstliche Intelligenz erfolgreich in industriellen Anwendungen eingesetzt werden kann.

Auch AT STYRIA Geschäftsführer Helmut Röck gestaltete das Forum aktiv mit. Als Moderator der Robotics-Stage „Next Gen Robotik & Physical AI“ führte er durch eine Session, die eindrucksvoll zeigte, wie eng Forschung und industrielle Anwendung im Bereich Robotik und Künstliche Intelligenz bereits heute zusammenrücken. Die Beiträge machten deutlich, dass Physical AI zunehmend den Weg von der theoretischen Vision in die industrielle Praxis findet.

Als Partner des Internationalen Forums Mechatronik freut es uns besonders, dass wir auch heuer mit einer starken Delegation aus dem AT STYRIA Netzwerk vertreten waren. Die zahlreichen Gespräche, neuen Kontakte und fachlichen Impulse haben einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Wissenstransfer und persönliche Begegnungen für die Weiterentwicklung unseres Innovationsökosystems haben.

Unser Dank gilt den Organisator:innen von Bayern Innovativ und den übrigen IFM-Partnern für die hervorragende Durchführung der Veranstaltung sowie allen Teilnehmer:innen für den inspirierenden Austausch.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Internationale Forum Mechatronik 2027 in Linz und darauf, gemeinsam die Zukunft der Industrie weiter mitzugestalten.

Fotos © Bayern Innovativ GmbH und AT STYRIA