
Arbeitsgruppen im Fokus: Christian Gasser über Chancen und Herausforderungen der Robotik
Mit unseren neuen AT STYRIA Arbeitsgruppen schaffen wir Räume, in denen Wissen gebündelt, Erfahrungen geteilt und konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Industrie von morgen entwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei engagierte Persönlichkeiten aus unserem Netzwerk, die ihre Expertise einbringen und den fachlichen Austausch aktiv vorantreiben.
Den Auftakt unserer Interviewreihe macht Christian Gasser, Leiter der Arbeitsgruppe „Flexible Robotics“ und Professor an der FH CAMPUS 02. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen möchte er Know-how, Praxiserfahrungen und bestehende Lösungen zusammenführen, um Unternehmen bei der praxisnahen Integration von Robotik zu unterstützen. Im Interview spricht er über die Stärken des Robotik-Standorts Steiermark, die Potenziale flexibler Robotik und die Ziele der neuen Arbeitsgruppe.
Was hat Sie motiviert die Leitung der Arbeitsgruppe „Flexible Robotics“ zu übernehmen?
„Die Leitung der Arbeitsgruppe Flexible Robotics ist für mich eine große Ehre. Ich bin überzeugt, dass wir gerade hier in der Steiermark über enorme Potenziale verfügen, die wir gemeinsam deutlich besser nutzen und weiterentwickeln können. Das ist mitunter auch die Hauptmotivation, das für die AT STYRIA durchzuführen.“
Wie beurteilen Sie den aktuellen Stand der Robotik in der Steiermark?
„Aus meiner Sicht ist die Kompetenz in diesem Bereich in der Steiermark sehr gut ausgeprägt. Ich selbst bin Professor am Department Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02 und bekomme durch unsere Studierenden einen sehr direkten Einblick in die Entwicklungen in der Wirtschaft. Deshalb kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass die Kompetenz in diesem Bereich sehr gut ausgeprägt ist. Gleichzeitig gibt es viele motivierte Personen, die sich laufend weiterentwickeln, weshalb ich hier eine sehr erfolgreiche Zukunft sehe.“
Welche Entwicklungspotenziale sehen Sie für die Steiermark als Robotik-Standort in den kommenden Jahren?
„Die Potenziale der Robotik sind nicht nur in der Steiermark, sondern weltweit enorm. Eine der zentralen Herausforderungen wird sein, immer flexibler auf kleinere Stückzahlen und eine zunehmende Variantenvielfalt reagieren zu können. Genau hier bietet die Robotik große Chancen und durch die Bündelung von Wissen und Kompetenzen können bessere Lösungen entwickelt werden.“
Wo sehen Sie die größten Chancen für steirische Unternehmen im Bereich „Flexible Robotics“?
„Die größten Chancen liegen aus meiner Sicht darin, diese angesprochenen Potenziale entsprechend zu nutzen und auf wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu stützen. So können wir den Standort Steiermark nachhaltig stärken und präsentieren.“
Über die Arbeitsgruppen
Neben der Arbeitsgruppe Flexible Robotics engagieren sich bei AT STYRIA zwei weitere Arbeitsgruppen für die Zukunft der Advanced Technologies: Die Arbeitsgruppe Applied AI hat das Ziel, Know-how, Best Practices und praxistaugliche Lösungen rund um den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen zu erarbeiten und zu teilen. Die Arbeitsgruppe Safety & Security beschäftigt sich mit der Verbindung von Safety, OT-Cybersecurity und regulatorischen Anforderungen, um daraus gemeinsam nutzbare und praxiserprobte Lösungen für industrielle Anwendungen zu entwickeln.
Sie möchten sich aktiv einbringen, Ihr Fachwissen erweitern und gemeinsam mit anderen Expert:innen an zukunftsweisenden Themen arbeiten? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Schreiben Sie eine E-Mail an info@at-styria.at und werden Sie Teil einer unserer Arbeitsgruppen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Advanced Technologies in der Steiermark.
